Pfingsten 2017 in Hemmoor

Jedes Jahr zu Pfingsten fahren die Seeteufel an einen schönen, nicht zu fernen Ort zum Tauchen. Dieses Jahr stand Hemmoor auf dem Programm. Dort gibt es einen ehemaligen Kreidetagebau, der mit Wasser gefüllt, mittlerweile zu einem der besten Tauchreviere Deutschlands geworden ist.

Und dabei genau vor der Haustür liegt – er ist nur 1,5 Stunden Fahrt von Bremen entfernt.

Copyright © Alexander Bruder
Pfingsten in Hemmoor

Ca. 50 aktive Mitglieder sind dem Aufruf gefolgt und haben sich am Freitag in Hemmoor eingefunden. Der Campingplatz war erwartungsgemäß gut gefüllt, trotzdem hat jeder einen Platz bekommen.

Auch unser Vereinszelt hat einen Platz erhalten. Da es in den letzten Malen etwas eng geworden ist, haben wir es dieses Jahr etwas vergrößert, das war auch nötig.

Am Samstagfrüh regnete es. Es fing um sieben Uhr an und sollte eigentlich um acht wieder aufhören. Aber so ist das mit den Wetterberichten. Um neun regnete es immer noch. Unser großes Zelt funktionierte sehr gut als Frühstücksort. Zu Rührei, Brötchen und gutem Kaffee ließ es sich gut aushalten. Aber wir waren ja nicht zum faulenzen da. Also schnell fertig gemacht und die ersten Tauchgänge durchgeführt. Für einige wenige war das schon der zweite Tauchgang. Ein paar Frühaufsteher hatten bereits vor dem Frühstück das noch klare Wasser genossen.

Nach dem Tauchen gab es schon Mittagessen. Das Wetter war mittlerweile wieder besser geworden.

Danach ging es mit dem zweiten Tauchgang weiter. Hemmoor zu Pfingsten ist sehr, sehr voll – trotzdem war die Sicht erstaunlich gut.

Am Abend gab es  dann ein großes Grillbuffet und verschiedene Salate. Am Abend fing es dann leider wieder an zu regnen, was es auch die ganze Nacht tat. Aber am Morgen hörte es tatsächlich auf und es wurde ein wunderschöner Tag.

Am Abend haben unsere „Starköche“ Rebecca und Margret, die sich schon das ganze Wochenende rührend um das Catering gekümmert hat, fantastische Spaghetti Bolognese zubereitet.

Alles in allem war es wieder ein geglücktes und sehr schönes verlängertes Wochenende.

Es auch immer wieder schön zu sehen, wie viele aktive Mitglieder wir in unserem Verein haben und alle helfen mit.

 

 

 

Ostertauchen 2017

Bei knapp unter 10 Grad aber immerhin regenfrei haben sich diesmal erfreulich viele Seeteufel zum See aufgemacht. So viele aktive Taucher gab es zu dieser Jahreszeit fast noch nie. Das ist sehr schön und zeigt, wie aktiv unsere Mitglieder geworden sind. Der Mix aus neuen Mitgliedern und welchen, die schon seit Jahrzehnten im Verein sind, ist sehr schön.

Ich selbst wollte eigentlich einen schönen ruhigen Fototauchgang machen. Da im Moment noch nicht ganz so viel im See los ist, habe ich das Makro gewählt. Aber heute war alles wie verhext!

Zuerst habe ich meinen Computer zu Hause vergessen. Das ist bei uns im See ja noch nicht ganz so schlimm, dann eben ganz klassisch mit Uhr und Tiefenmesser.  Dann fehlte beim Check plötzlich Holgers Maske. Die haben wir zum Glück auf dem Seegrund wieder gefunden. Nach zu kurzem Bodycheck fiel mir leider erst in 3 Meter Tiefe auf, dass mein Trockischlauch nicht angeschlossen war. Nun gut, das ist ja kein großer Akt den noch anzustecken…

Die Sicht war für diese Zeit mit 2 Meter ok, viel zu sehen gibt es jetzt ja eh noch nicht. Dafür kreuzte ein kleiner Krebs unseren Weg:

Kurz danach bemerkte ich, dass sich meine Flasche vom Jacket gelöst hatte – also Jacket ablegen, Flasche wieder befestigen und weiter… Gar nicht so einfach, wenn der Trockischlauch von links kommt und die Atemregler von rechts. Na ja – Schlauch abmachen und dann klappte es auch mit dem Jacket. Nun konnte ich die Flasche wieder befestigen aber das ist im Trocki mit einem bleiintegrierten Jacket auch eine Herausforderung. Nachdem das gelöst war, wollte ich das Jacket wieder anlegen. Aber der Kummerbund war verschwunden und ließ sich auch nicht mehr ertasten – er steckte irgendwo hinter dem Rücken. Zu allem Überfluss gingen auch nicht einfach die Schnallen zu, weil der Kummerbund im Rücken zu sehr auftrug.

Da auch meinen Tauchpartnern mittlerweile kalt geworden war, haben wir den Tauchgang abgebrochen und sind wieder zum Ufer zurück gekehrt.

Dort gab es dann das bewährte leckere Essen von Waldi. Heute gab es Burgunderbraten in angeschwitzten Zwiebeln im Brötchen. Lecker! Vielen Dank Waldi!